Spielsucht Hilfe: Anlaufstellen in Deutschland im Überblick
Kostenlose Hotlines, Online-Beratung, Selbsthilfegruppen und die OASIS-Sperre: Wo Betroffene und Angehörige schnell Hilfe bekommen.
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Wer merkt, dass Glücksspiel zum Problem wird, muss das nicht allein lösen. In Deutschland gibt es kostenlose, anonyme Hilfsangebote. Hier ein Überblick, wo du anfangen kannst.
Telefonberatung der BZgA. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet eine kostenlose Beratung unter 0800 1 37 27 00. Die Beratung ist anonym und richtet sich an Betroffene und Angehörige.
Online-Beratung. Auf check-dein-spiel.de findest du einen Selbsttest, Informationen und ein Online-Programm, das beim Reduzieren oder Aufhören hilft. Viele Menschen finden den ersten Schritt online leichter.
Suchtberatungsstellen vor Ort. In fast jeder Stadt gibt es Beratungsstellen von Caritas, Diakonie oder freien Trägern. Die Beratung ist kostenlos und vertraulich. Dort wird auch der Weg zu einer ambulanten oder stationären Therapie besprochen.
Selbsthilfegruppen. Gruppen wie die Anonymen Spieler (GA) treffen sich regelmäßig. Der Austausch mit Menschen, die dasselbe erlebt haben, ist für viele ein wichtiger Teil der Genesung.
Die OASIS-Sperre. Über das Sperrsystem OASIS kannst du dich bei allen legalen Anbietern in Deutschland sperren lassen, online, in Spielhallen und bei Wettanbietern. Die Selbstsperre dauert mindestens drei Monate.
Hilfe für Angehörige. Auch Partner, Eltern oder Kinder können sich beraten lassen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Fremdsperre über OASIS möglich.
Fazit. Der erste Schritt ist oft ein Anruf oder ein Selbsttest. Hilfe ist kostenlos, anonym und schneller erreichbar, als viele denken.
